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piktogramm-wettbewerb

Im Rahmen eines Piktogramm-Wettbewerbs wurden verschiedene Piktogramme ausgewählt. Diese wurden in Form von Magnetpins an den Bushaltestellen befestigt bzw. an mobilen Säulen im ganzen Land verteilt. Somit standen die Piktogramme im Mittelpunkt des öffentlichen Lebens und konnten so von den Passanten einfach mitgenommen werden.

Was war der Hintergrund dieser Aktion?

„Im Rahmen der Fastenaktion Halt amol 2011 möchten wir Menschen einladen, ihren Alltag zu unterbrechen, inne zu halten und sich neu auszurichten. Die Haltestellen mit den Magnetpins sind dafür Sprachrohr im öffentlichen Raum. Inhaltlich stehen die Magnetpins im Kontext der Impulse zur Fastenzeit 2011.“

Als Gestaltungskriterien für die Piktogramme wurde diesmal nicht die herausragende grafische Gestaltung oder perfekte Umsetzung ausgegeben, vielmehr sollten die Piktogramme mit dem Blick auf die Wirkung beim Betrachter gestaltet werden:

  • Aufmerksamkeit und Attraktivität auf den ersten Blick
  • Wahrnehmbare Logik der Piktogramme, die mich weiter begleitet
  • Wirkung und Schlüssigkeit der Inhalte (Auswahl der Inhalte)
  • Wirkung der Inhalte und Themen zueinander (›Roter Faden‹)
  • Grafische Lesbarkeit und Gestaltungsqualtität
  • Schlüssigkeit der Zeichensprache

Wir haben alle ständig verschiedene Lebensabschnitte zu bewältigen. Immer wieder kommt jeder von uns an einen Punkt, an dem es nötig ist anzuhalten, in sich zu gehen und sich zu fragen ›Was will ich eigentlich?‹ ›Wo möchte ich hin?‹ ›Welchen Weg schlage ich ein?‹ ›Wie geht es jetzt weiter?›. Einen solchen Punkt zum Anhalten bietet uns die Fastenzeit. Beim intensiven Nachdenken, Auseinandersetzen vielleicht sogar im Gebet, können sich für uns kleine Hinweise oder Antworten ergeben, welcher Weg wohl an dieser Stelle der richtige ist.

Unterstützt
Die Hervorhebung eines der Pfeile symbolisieren für mich zum einen die Hinweise oder Antworten auf unsere Fragen, die uns eine Richtung zeigen können. Zum anderen aber auch, dass – egal welchen Weg wir einschlagen – wir nie ganz auf uns alleine gestellt sind. Wir haben einen Begleiter an unserer Seite, der uns (unter)stützt, bei allem was uns erwartet.

Making off
Zuerst habe ich mir über verschiedene Bilder einen Zugang zum Thema verschafft. Dabei standen besonders Bilder im Fokus die bereits einmal zu ähnlichen Themen gezeichnet wurden. Durch die Kombination des Gesehenen mit meinen Ideen und Gedanken entstanden viele unterschiedliche Zeichnungen in meinem Skizzenbuch. Aus diesen Skizzen habe ich ca. 10 Ideen herausgegriffen und dann in Piktogrammen am Computer umgesetzt. In Zusammenarbeit mit Grafiker Martin Caldonazzi wurde das Piktogramm weiter entwickelt, verfeinert und reingezeichnet.

Gedanken einer Schülerin zum Piktogramm
Lieber Gott! Ich möchte meine Gedanken, die mir zu diesem Bild und zur Fastenzeit eingefallen sind, in einem Brief ordnen. Noch nie habe ich über Wegweiser nachgedacht und noch nie habe ich sie so genau betrachtet. Aber eigentlich sind sie total interessante Zeichen, die auch in meinem Leben vorkommen. Ich muss mich immer wieder für einen Weg entscheiden, aber du hilfst mir dabei und dafür bin ich dir dankbar. In der Fastenzeit möchte ich so wie du anderen helfen, ihre Entscheidung zu treffen. Caterina Vögel, 11 Jahre. Mehr lesen…

Alle weiteren Piktogramme können Sie sich als PDF-Datei herunterladen.

Grafische Vorgabe:

  • Magnetkarte im Format 50 × 50 mm
  • Verweis auf den Urheber (Kath. Kirche Vorarlberg)
  • Link auf die Internetseite des Projektes (www.haltamol.at)

 

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